General
Demonstration gegen Kürzungen im öffentlichen Dienst
Gestern fand in Dublin eine Großdemonstration gegen die geplanten (und zum Teil schon durchgeführten) Kürzungen im öffentlichen Dienst statt.
Ich selbst stand in der O’Connell Street und konnte von dort den Marsch verfolgen… unglaublich, wie viele Leute für diese Demo nach Dublin gekommen sind, es müssen tausende gewesen sein (in deutschen Medien steht etwas von 100.000, aber das müssen mehr gewesen sein…). Die Veranstaltung lief sehr friedlich, meiner Meinung nach sogar schon etwas zu ruhig ab, nur ab und zu wurde es tatsächlich ein bisschen lauter, viele Menschen trotteten einfach so vor sich hin in der Menge mit.
In dem folgenden Video habe ich mehrere kleinere Clips zusammengeschnitten und mit Zeitmarken versehen, sodass ihr einen Eindruck davon bekommen könnt, wie viele Menschen da an mir vorbeigezogen sind.
DUBLIN: In der irischen Hauptstadt haben rund 100.000 Menschen gegen die Regierung und deren Umgang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise demonstriert. Der Protest richtete sich gegen Sparmaßnahmen, mit denen die konservative Regierung von Premierminister Brian Cowen den Staatsbankrott abwenden will. Zu den Maßnahmen zählen die Einführung von Rentenbeiträgen für Beschäftigte des öffentlichen Diensts, Kürzungen beim Kindergeld und die Verschiebung von vereinbarten Lohnerhöhungen für Staatsbedienstete. Die Demonstration wurde vom irischen Gewerkschaftsbund organisiert. Irland verzeichnete bis vor kurzem noch das rasanteste Wirtschaftswachstum in Westeuropa. Seit Beginn der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise im vergangenen Herbst ist das Land jedoch in eine tiefe Rezession gerutscht.
http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_4047238,00.html
Erstes echtes Pub-Erlebnis
Heute hatte ich mein erstes echter Pub-Erlebnis:
Nach einem anstrengenden Weihnachtsgeschenke-Shopping-Tag entschieden Isabell und ich, dass wir uns einen vor kurzem eröffneten und sehr gemütlich aussehenden Pub einmal näher ansehen könnten. Gesagt, getan, wir betraten den Pub (ein schönes rustikales Stübchen), bestellten zwei Whiskey und setzten uns in den hinteren Teil, wo es etwas ruhiger war.
Neben uns saß ein alter Mann mit einem Cider und sang einsam die laufenden Songs mit. Als Isabell einmal kurz weg war, beschloss ich also, mich ein bisschen mit ihm zu unterhalten. Hier in etwa die dann folgende Unterhaltung:
Ich: Hi! This Pub isn’t open since a long time right?
Er: No, it’s been closed for 15 months or so.
Ich: But it’s a great location here next to the abbey theatre, many people come here
Er: Every place here in the center is a good location for a pub! Where are you from?
Ungefähr in dem Moment kam Isabell wieder und setzte sich neben mich.
Ich: From Germany.
Er: Ah, and why did you come here?
Ich: I’m here for an internship, to see how Irish business goes.
Er: You couldn’t have come to a better country! Germany has been hand in hand with us against the bleedin’ English!
Zu Isabell gewandt: You are German too?
Isabell: Yes.
Er war sowieso schon drauf und dran gewesen, zu gehen und begann nun, seine Sachen zusammenzupacken und aufzustehen. Als er aufgestanden war, klopfte er mit der Hand auf den Tisch, schüttelte Sie mir anschließend herzlich und sagte
Er: Thank you, Sir, and never forget: Hand in Hand!
Nachdem er auch Isabell die Hand gereicht hatte, wandte er sich zum gehen und verließ den Pub.
Ja… was soll man dazu sagen
Nachtrag: Meine Gastmutter meinte heute, dass sich in der Gegend wohl des öfteren “IRA-Veteranen” aufhalten würden… war jedenfalls das erste mal hier, dass jemand nett zu mir war weil ich aus Deutschland komme
Verschiedenes
So, jetzt komme ich endlich mal wieder dazu, einen Eintrag zu erstellen, die Woche war ja recht ereignisreich (Umzug usw.). Demnächst (oder heute noch, mal sehen) kommt noch ein Eintrag mit ein paar Fotos von meinem Zimmer, im Gegensatz zum alten einfach phantastisch – allein die Tatsache, dass es ein Fenster hat ist schon extrem viel wert
Heute also erstmal ein paar Fotos, die ich gemacht habe – meistens allerdings mehr oder minder zwischen Tür und Angel, daher lässt die Qualität zu wünschen übrig, aber was solls. Für eine Beschreibung einfach mit der Maus drüber fahren oder anklicken.
- Weihnachtsbaum am Anfang der Grafton Street
- Grafton Street
- Säuberung des St. Stephen`s Green Parks
- Nebengasse der Grafton Street
- Abendmahl
- Molly Malone mit Schal
- Taubenfütterung im St. Stephen`s Green
- Whatever mittem im St. Stephen`s Green
National gallery of Ireland
To escape thousands of screaming and annoying children (they called it birthday party) we decided to spend last sunday´s afternoon in the national gallery of Ireland.
Well, we really are no experts of arts and so most of the time we made fun of the strange and ugly people – especially children – in the (certainly famous and high-quality) pictures we saw. And we saw many ugly children, e.g. the son of Hellboy and Liz, a round red 4-5 year old boy. Ok, it was funny for us but not for the other people we met… I´ve never seen such strange views at us before in my life.
While we went through the museum we heard a kind of orchestra playing somewhere containing cello, drums, e-guitar and some other instruments which normally do not find together.
One last advice: Never ever eat doner (Döner) at Abakebabra in Dublin!!! When we came back from our exhausting culture trip we decided to celebrate our new art knowledge with a special lunch at Abakebabra, a kind of Doner-McDonald´s. So we ordered a Doner Kebab for 3.50€, but what we got was meat in a pancake, swimming in a spicy sauce and only eatable with a fork we fortunately got with our meal. Do it better, go to Subway or somewhere else but do not eat Doner in Dublin!
Some pictures and my first and last discussion with a homeless guy
Well, here are a few new pictures I took in Dublin and a story about a new experience I´ve made… ok, I had known it before but anyway I was stupid enough to do it…
I´ve been standing at Eden Quay, waiting for my bus, when a homeless guy tottered towards and spoke to me:
He: “Sorry, I´m homeless. I search for a room. I need 4€ for a room so I can sleep!”
Me: “Well, I don´t know if that´s such a good idea… I think you´d only buy alcohol or so if I give you money…”
He: “Nonononono, I don´t buy alcohol!”
Me: “But you´re drunken!”
He (holding a bottle of coke towards me): “You want some drink?”
Me: “No.”
He: “I´m drunken? No, I´m not drunken!”
Me: “Hey, I´m sorry, but I won´t give you anything, I´m sure you will buy something like this”.
Ok, he left me now but after a few steps he turned around to me and… “FUCK YOU! FUCK OFF!” and something that I didn´t understand… well, I bet it was better so *g*
So he swore at me across the whole street and I vowed never beginning a discussion with a drunken homeless guy again… you cannot win.
Now I always change the side of the street if I see him in the city… maybe he remembers me *g*
- Well, not even the best is protected against these rats of the skies
- St. Stephen´s Green on a typical irish day… rain and wind
- Isabell in front of the… yes, lake in St. Stephen´s Green
- This picture has something psychedalic, hasn´t it?
- A guitar-playing cowboy in Grafton Street
Oktoberfest im Porterhouse
Ja, wie man dem Plakat hier entnehmen kann, hat das Oktoberfest selbst vor Irland nicht halt gemacht. Gut, mir soll´s recht sein, endlich mal wieder vernünftiges Bier *g*
Das Porterhouse ist ein größerer Pub in Dublin Templebar, den wir (= meine Firma) aufgrund der Tatsache besucht haben, dass visrez den “Dublin City Enterprise Award 2008″ gewonnen hat, einen schönen goldenen (?) Pokal, der jedes Jahr weitergereicht wird.
Dieser Pub jedenfalls ist nicht nur berühmt für seine tolle Innenausstattung (die Wände von drei Stockwerken sind mit Bierflaschen aus aller Welt bestückt), sondern auch für die… ich nenne es jetzt einfach mal “Themenwochen”, in diesem Fall also Oktoberfest, am 31. steht z.B. der Tag unter dem Motto “Halloween”
Wie dem auch sei, ich jedenfalls bin am Freitag in den Genuss gekommen, die irische Kultur etwas näher kennenzulernen… und das sogar so weit, dass mich am nächsten Tag etwas verspätet der dazugehörige Kulturschock mit voller Wucht traf. Aber das war`s wert, der Abend war einfach zu unterhaltsam um ihn zu verpassen.
———————–
As you can see on the poster, the Octoberfest didn’t even stop in Ireland. Well, it’s alright with me, finally a good beer again *g*
The Porterhouse is a bigger pub in Dublin Templebar, that we (=my company) visited, because visrez won the “Dublin City Enterprise Award 2008″, a nice golden (?) cub, which is passed every year.
This pub is not only famous for its great interior (the walls of three floors are equiped with beer bottles from all over the world), also for the… I just call it “theme weeks”, so in this case Octoberfest, at 31 of October is under the motto of “Halloween”
Be that as it may, on friday I got to know the pleasure to experience the Irish culture… and so far that on the next day I got hit by the associated cultural shock. However, it was worth the price, the evenig was too amusing to miss it.
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